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| Informationen und Angebote |



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Berufsbedarf Spezielle Berufsbekleidung ist heute in vielen Tätigkeitsbereichen obligatorisch. Sie dient in erster Linie dem Schutz vor Verletzungen oder gegen Schmutz und zur optischen Darstellung eines Berufszweiges. Krankenschwestern oder Pfleger sind beispielsweise an ihren weißen Kombinationen aus Hose, Oberteil und Schuhen erkennbar, Köche unter anderen an ihren Kochmützen. Berufskleidung ist in Fachgeschäften und in fast allen Versandhäusern erhältlich und wird in der Regel vom Arbeitgeber gestellt. Meist gehören neben der eigentlichen Kleidung auch Schutzbrillen oder Schutzhandschuhe zur Berufskleidung.
Arbeitnehmer oder Selbstständige können den Kaufpreis und die Reinigungskosten der Berufskleidung beim Finanzamt steuerlich geltend machen. Typische Berufskleidung kann uniformartig oder durch Firmenembleme gekennzeichnet sein.
In der heutigen Zeit fließen beim Design von Berufskleidung auch modische Aspekte ein. Unternehmen wie die Bahn AG, Lufthansa oder die Polizei investieren doch recht erhebliche Summen in die aktuelle Weiterentwicklung von Arbeitskleidung, damit sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch unter dem modischen Aspekt in ihrer Haut wohlfühlen. Jeder Arbeitnehmer, der in seinem Beruf auf spezielle Kleidung angewiesen ist, sollte darauf achten, dass sie immer sauber und nicht beschädigt ist, da Berufskleidung für viele Firmen auch ein Stück Visitenkarte darstellt. Dies dokumentiert sich beispielsweise in den amerikanischen Fastfood-Ketten oder den Privaten Paketdiensten.
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Wissenswertes |  |
Kleine Geschichte der Polizeiuniform
Der Polizeidiener, der Sergeant, der Gendarm oder der Schutzmann ist, seit er eine einheitliche Dienstkleidung trug, ebenso Bestandteil einer Gemeinschaft, wie es der Soldat gewesen ist. Und zu der Eigenart seines Berufsstandes gehörte es, dass er durch seine ständige Anwesenheit das Straßenbild seiner Zeit mitgeprägt hat.
Das Polizeiwesen in Preußen ist bedeutend älter, als die Geschichte der Uniformierung der Polizei. Es liegt in der Natur der Uniform, dass sie eine Erkennungshilfe darstellt. Das war solange nicht erforderlich, wie die Bewohner der Städte und Dörfer ein weitgehend von der Außenwelt abgeschlossenes Leben führten. Den Bewohnern des Gemeinwesens war ja der Polizeidiener, Ausreiter oder Landdragoner, der für "gute Polizei" zu sorgen hatte, persönlich bekannt. Fremde gab es kaum. Bereits kurz vor Einführung des Allgemeinen Preußischem Landrecht befahl König Friedrich Wilhelm II 1787 eine erste Polizeiuniform für Berlin. Erst Jahrzehnte später setzte sich das Tragen einer einheitlichen Polizeiuniform in den Kommunen des Landes durch. So etwa 1844 hatte sich die Uniformierung überall im Lande durchgesetzt. So wie in Preußen war es auch in den anderen deutschen Ländern und Kleinstaaten.
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