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Accessoires und mehr Als Accessoires bezeichnet man modisches Zubehör wie Gürtel, Taschen, Regenschirme, Knöpfe, Tücher usw. Bei der Auswahl der Kleidung sollte auch Wert auf die Accessoires gelegt werden, denn diese bringen Kleidung oftmals noch mehr zur Geltung.
Doch Accessoires dienen nicht nur der Verschönerung, sondern erfüllen oft auch einen praktischen Zweck. Gürtel beispielsweise lassen zu groß gewordene Hosen nicht mehr rutschen, Handtaschen dienen als Behältnis für diverse Utensilien wie Lippenstift, Schlüssel oder Taschentücher und Regenschirme. Accessoires sind in allen
Farben und Variationen erhältlich. Frauen die auch gerne in der kalten Jahreszeit Röcke tragen, verschönern ihre Beine durch farbige oder gemusterte Strumpfhosen. Overknees - bis zum Oberschenkel reichende Strümpfe und Netzstrumpfhosen - heben schöne Beine, vor allem bei kürzeren Röcken optisch hervor.Bei Kindern und bei Erwachsenen im Trend sind die so genannten Zehensocken, sie sind quasi die Handschuhe für die Füße. Warme und dicke Wollsocken lassen kalte Füße schnell warm werden. Die uns bekannten Strümpfe wurden bis ins 13. Jahrhundert aus Leder hergestellt. Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert waren weiße Kniestrümpfe aus Seide oder
Baumwolle, die durch ein Strumpfband gehalten wurden, bei Männern sehr beliebt. Farbig wurde es erst bei den Damenstrümpfen des 19. Jahrhunderts, hier waren buntgemusterte und gestreifte Strümpfe angesagt.
Mit den zwanziger Jahren kam auch die erste Kunstseidenstrumpfhose auf den Markt, sie wurde nach dem zweiten Weltkrieg ergänzt durch Perlon-, Kräuselkrepp- und Nylonstrümpfe. Die beliebte Nylonstrumphose wurde erst um 1960 populär. Die Accessoires von heute sind Nietengürtel, Gothic-Ketten, Designer-Sonnenbrillen (über die Stirn geschoben) und Baseball Caps, die, aus den Staaten "importiert" aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken sind.
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Wissenswertes |  |
Kleine Geschichte des Hutes
Diese Art der Kopfbedeckung wird je nach Material kategorisiert in Filz-, Stroh-, Leder- oder Stoffhut. Bei den Germanen waren Hüte, vom Mittelalter ausgehend, spitz oder konisch (kegelförmig) geformt und mit Federn oder Pelz verziert.
Juden mussten im Mittelalter konische gelbe Hüte tragen, um sie von der christlichen Gesellschaft zu unterscheiden. Das Barett, ein flacher, eckiger oder runder Hut, wurde um 1500 sehr populär, jedoch um 1600 von dem Barockhut, der eine große geschwungene Krempe besaß, verdrängt. Der hieraus entwickelte Zwei- und Dreispitz besaß eine auf 2. bzw. 3 Seiten hochgeschlagene Krempe, war bis ins 18. Jahrhundert in Mode. Während der Französischen Revolution legten die Männer Wert auf runde, breitkrempige Zylinderhüte, die aus Fell oder Filz hergestellt waren, Frauen bevorzugten spitze Rundhüte.
Die Hutmode der Männer war während der Romantik und des Biedermeiers von hohen, steifen Röhrenhüten geprägt, die weibliche Hutmode von Schutenhüten mit Band- und Blumenverzierung. Ein begehrtes Accessoire für Männer war seit ca. 1840 der Zylinder, überwiegend französische Klappzylinder (Chapeau claque), die gerne von vornehmen Männern ausgeführt wurden. Die so genannte Pillbox, der am Hinterkopf getragene kleine Hut, war bei den Damen in den sechziger Jahren beliebt und weit verbreitet. Im Laufe der Jahre hat sich die Hutmode doch sehr stark gewandelt, gerade für Frauen gibt es neben eleganten auch sportliche Hüte. Grundsätzlich ist der Hut als modisches Accessoire stark rückläufig, obwohl jedes Jahr aufs neue von den Designern versucht wird, Hüte - insbesondere für Männer - wieder en vogue zu machen. Im Young Fashion-Bereich sind Pudelmützen, Lappenmützen im Winter und Baseball-Caps der Renner.
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